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3. Dezember 2015 Trends

Wie wir unsere Fuhrparkkosten um über 20% gesenkt haben

Geschrieben Von: Andreas Brenner

Mit dieser Beitragsserie möchte ich einige persönliche Erfahrungen zur Optimierung der Fuhrpark-Kosten durch Transparenz und strukturiertes Management teilen. Ich werde häufig selbst berichten, aber auch immer wieder auf Experten zurückgreifen, die in ihren Fachbereichen ganz einfach viel besser als ich wissen, worauf es ankommt. Genauso hoffe ich auf einen Austausch mit Ihnen.

 

Die Ergebnisse

Bei Brenner konnten wir die Vollkosten bzw. TCO unserer Fahrzeuge um über 20% senken. Dies erreichten wir dank verbesserter Einkaufsstrategie, reduziertem Treibstoffverbrauch, gekürztem Brems- und Reifenverschleiss sowie vorausschauender Fahrweise. Wichtig war aber auch die Motivation der Mitarbeiter, sodass wir nicht einfach auf möglichst billige, sondern eben für den Zweck optimierte, in den Gesamtkosten attraktive und somit rentable Fahrzeuge setzen wollten.

 

Kontext: Das Familienunternehmen Brenner

Im Familienunternehmen Brenner haben wir uns seit 2001 regelmässig Gedanken zur Software-gestützten Optimierung der Fuhrpark-Kosten gemacht. Wir betrieben einen gemischten Fuhrpark, bestehend aus PKW, LKW, Radladern und einigen Spezialmaschinen.

 

Gut aufgestellt mit einer detaillierten Buchhaltung?

Damals dachten wir, mit einer sehr detailliert geführten Kostenstellenrechnung (auch genannt TCO-Kalkulation) gut aufgestellt zu sein. Wir glaubten, aufgrund der langjährigen Erfahrung sowie Datenbasis bereits alle Tricks und Kniffe zu beherrschen, und konnten unsere Kosten tatsächlich jedes Jahr kontinuierlich senken. Eigentlich gab es keinen Grund zu handeln.

 

Status quo hinterfragen

Wir wären aber keine Unternehmer, wenn wir nicht trotzdem den Status quo kontinuierlich hinterfragt und somit auch mit den Möglichkeiten des Internets experimentiert hätten. So führten wir in 2001 ein selbst entwickeltes Telemetrie-System ein, ersetzten dieses in 2004 durch ein Standard-Produkt und verdienten die Investition innerhalb Jahresfrist. In 2012 entwickelten wir schliesslich unsere eigene Fuhrpark-Management-Software, die vor allem die Kostentransparenz weiter verbessern sollte.

 

Überdurchschnittliche Ergebnisse erfordern Offenheit für Neues

Die wichtigste Erfahrung, die ich aus der Zeit mitgenommen habe, ist die Einsicht, dass überdurchschnittliche Ergebnis-Verbesserungen nur durch Offenheit für Neues und durch unkonventionelle Methoden erzielt werden können. Jedes Mal, wenn wir eine Software eingeführt und anschliessend konsequent deren Möglichkeiten genutzt haben, konnten wir überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Diese waren letztlich auch einer der Gründe für unsere Wettbewerbsfähigkeit, denn die erzielten Ersparnisse konnten für den Vertrieb und die Geschäftsentwicklung anstatt für den Fuhrpark eingesetzt werden.

 

Mit Avrios haben wir noch viel vor

Basierend auf diesen Erfahrungen, haben wir uns mit Avrios das Ziel gesetzt, weitere Potenziale neuer Technologien für Fuhrpark-Betreiber nutzbar zu machen. In einem ersten Schritt haben wir viele Aspekte der täglichen Verwaltung, wie etwa die Erfassung elektronischer oder gescannter Tank-, Werkstattrechnungen, etc. vollständig automatisiert. Viele weitere Funktionen sind geplant und ich freue mich sehr darauf, mit diesen Funktionen vielen Fuhrparkleitern zu helfen, ebenfalls überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen.


Autor: Andreas Brenner, Geschäftsführer bei Avrios

Andreas bewegte sich als kleiner Junge auf dem LKW-Parkplatz der elterlichen Logistik-Firma und führte später während 3.5 Jahren gemeinsam mit seinem Vater das Unternehmen. Bei Avrios ist Andreas als CEO dafür verantwortlich alle Aktivitäten konsequent an den Kundenbedürfnissen auszurichten.

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