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Führerscheinkontrolle in Österreich, so geht's

Der Fuhrparkleiter ist dafür verantwortlich, dass alle Fahrer einen gültigen Führerschein besitzen. Um das zu gewährleisten, muss er die Führerscheine regelmäßig kontrollieren und so dokumentieren, dass er dies im Zweifelsfall nachweisen kann. Gerade für große Konzerne, bei denen ein Fuhrpark oft aus mehreren hundert Fahrzeugen besteht, ist die Führerscheinkontrolle eine große Herausforderung.

In Österreich ist die Führerscheinkontrolle aufgrund spezieller Vorgaben bei der elektronischen Kontrolle ein besonderes Problem.

Eine manuelle Kontrolle ist meist nicht realisierbar, da dazu jeder einzelne Führerschein kopiert und abgeheftet werden, und die Kontrolle per Unterschrift bestätigt werden muss.

Abgesehen vom manuellen Aufwand, stellt diese Art der Kontrolle auch eine logistische Herausforderung dar, da sie den direkten Kontakt zwischen Fahrer und Fuhrparkleiter erfordert. Bei mehreren Standorten einer Firma fährt der Fuhrparkleiter diese nacheinander ab, oder der Fahrer hat die Pflicht persönlich vorbeizukommen. Wenn er primär im Außendienst tätig ist und das Gebiet außerhalb des Firmenstandorts liegt, erfordert dies einen enormen Aufwand. Die Kontrolle dokumentieren viele Fuhrparks in einer Excelliste, was zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet und schnell unübersichtlich wird.

Was ist die rechtliche Grundlage im österreichischen Gesetz?

Nach §37 Abs. 4 FSG wird beim Lenken eines Kraftfahrzeugs obwohl die Lenkberechtigung entzogen oder ein Lenkverbot ausgesprochen wurde, eine Mindeststrafe von 726 € fällig. Bei wiederholter Straftat erhöht sich der Betrag. Neben der Bußgeldbestrafung ist ein möglicher Regressanspruch der Versicherung bei einem Unfall (Fahrer ohne Lenkerberechtigung) ein latentes und finanziell nicht zu unterschätzendes Risiko.

Auch wenn der Fahrer selbst sich dabei strafbar macht, so macht sich der Fahrzeughalter, im Falle eines Fuhrparks also der Geschäftsführer, mit strafbar. Seine Pflicht ist es, mit allen möglichen Mitteln sicherzustellen, dass seine Fahrzeuge nicht ohne gültige Fahrerlaubnis in Betrieb genommen werden. Wie oft das genau kontrolliert werden muss, ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber der Fuhrparkverband empfiehlt mindestens zwei Mal im Jahr.

Der Geschäftsführer hat jedoch nach §9 VStG die Möglichkeit, die Verantwortung schriftlich zu delegieren. Üblicherweise übernimmt der Fuhrparkleiter oder ein anderer Fuhrparkverantwortlicher die Verantwortung und wird somit haftbar gemacht.

Besonderheiten der elektronischen Führerscheinkontrolle in Österreich

Im digitalen Zeitalter lassen sich solche Prozesse durch eine elektronische Kontrolle eigentlich gut automatisieren. Gerade in Österreich ist die Führerscheinkontrolle jedoch eine große Herausforderung.

Das erste Problem ist bei einer elektronischen Kontrolle die Gewährleistung der Echtheit. So kann ein Mitarbeiter zwar theoretisch den Führerschein einscannen oder fotografieren und auf elektronischem Wege (z. B.  per E-Mail oder WhatsApp) übermitteln. Das ist jedoch extrem unsicher, da so erstens die Echtheit des Dokuments nicht überprüft werden kann und es sich zweitens um eine alte Kopie handeln kann. Wenn der Fahrer wegen einem Verkehrsdelikt seinen Führerschein abgeben musste, kann er also einfach ein altes Foto schicken.

In anderen Ländern, wie z. B. Deutschland wird die Echtheit des Führerscheins normalerweise mit Hilfe eines Prüfsiegels sichergestellt. Der Fuhrparkleiter überprüft manuell die Echtheit des Dokuments und klebt dann einen Barcode oder RFID-Chip auf das Dokument. Diese können nicht entfernt werden, ohne das Siegel zu zerstören.

Der Chip oder der Barcode kann an einer Prüfstation eingescannt werden. Alternativ kann eine autorisierte Person (z. B. das Personal einer Tankstelle) den Führerschein per Sichtkontrolle prüfen und den Scan vornehmen. In beiden Fällen wird der Scan elektronisch übermittelt.

Aber genau dieses Vorgehen ist in Österreich genau nicht erlaubt. Ein Führerschein ist ein öffentliches Dokument und das Aufkleben eines Barcodes oder ähnlichem gilt als Dokumentenfälschung. Somit wird die elektronische Führerscheinkontrolle in Österreich zu einer echten Herausforderung. Gibt es eine Lösung für diese Herausforderung?

Verifizierung per App ohne Prüfsiegel

Bei dieser Variante nimmt der Fahrer mit der Smartphonekamera Fotos von der Vorder- und Rückseite des Führerscheins auf. Hier ist entscheidend, dass die Fotos nur in Echtzeit aufgenommen werden können, es ist nicht möglich, alte Fotos hochzuladen.

Die App übermittelt die Fotos und der Fuhrparkverantwortliche bekommt eine Nachricht, dass er die Echtheit des Dokuments verifizieren muss. Anhand eines Sicherheitsmerkmals (Hologramm) überprüft er den Führerschein und gibt gegebenenfalls die Fotos frei.

Nach der Freigabe wird der Prozess automatisch dokumentiert und der Fuhrparkmanager hat keine weitere Arbeit. Der gesamte Prozess kostet ihn also weniger als eine Minute Arbeit.

Die Eleganz dieser Lösung besteht darin, dass sie die manuelle Überprüfung vor Ort imitiert, ohne dass Fahrer oder Fuhrparkleiter einen Weg auf sich nehmen müssen.

Zudem werden die Daten automatisch erfasst und müssen nicht manuell eingetragen werden. Dank der web-basierten Methode ist die Überprüfung mit minimalem Aufwand verbunden und gleichzeitig werden alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Der Manager kann sich also wichtigeren Aufgaben widmen.

Führerscheinkontrolle mit Avrios

Avrios hat eine web-basierte Methode entwickelt, die diese Verifizierung ohne Prüfsiegel ermöglicht. Diese Methode von Avrios kann dem Flottenmanager bei 100 Fahrzeugen und zwei Überprüfungsterminen pro Jahr rund 33 Stunden Arbeitsaufwand einsparen. Mit einer kostenlosen Online-Demo können Sie sich selbst von der Eleganz dieser Lösung überzeugen.

Sollten Sie noch Fragen zur Führerscheinkontrolle mit Avrios haben, beantworten wir Ihre Fragen gerne persönlich. Nehmen Sie dazu einfach im Chat Kontakt zu uns auf oder tragen Sie Ihre Kontaktdaten im folgenden Formular ein:

 

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