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28. Januar 2016 Compliance

CO2 Steuer Fluch oder Segen?

Geschrieben Von: Anna Schmitt

Mit großem Applaus und einer bahnbrechenden Einigung zum Klimaschutz ging im Dezember 2015 die letzte Weltklimakonferenz der UNFCCC in Paris zu Ende. Befürworter sind der Ansicht, dass wir den absoluten Kollaps unseres Planeten damit verhindern, Skeptiker sehen eher eine Rettung auf Zeit. In einem aber sind sich alle Beteiligten einig: Es musste etwas passieren!

Nachteile des hohen CO2 Ausstosses und Auswirkungen auf unsere Umwelt
Mit Beispielen aus der Schweiz

Bereits seit einigen Jahren ist unstrittig, dass die Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs einen Teil zum globalen Klimawandel beitragen. Die Schweiz und die EU führten daher bereits im Jahr 2012 die „Verordnung über die Verminderung der CO2-Emissionen von Personenwagen“ ein. Laut dieser Verordnung darf der CO2 Ausstoß eines Neuwagens nicht mehr als 130g CO2 pro Kilometer betragen. Ein höherer Ausstoß hat auch eine höhere KFZ-Steuer, die sogenannte CO2 Steuer, zur Folge. Jedes Gramm mehr wird mit happigen 142,50 Franken besteuert. Der „CO2-Ablass“ für einen Ford Mustang kann sich damit auf bis zu 23.000 Franken belaufen.

Dank der Mischrechnung über den Flottenverbrauch ändert sich für Grossimporteure jedoch erst mal wenig. Können also große Wagen mit kleineren, CO2 ärmeren Modellen ausgeglichen werden, müssen Preise auch vorerst nicht erhöht werden. Für kleinere Importeure gilt diese Regelung allerdings nicht. Bei Direkt-, und Parallelimporten mit weniger als 50 Fahrzeugen im Jahr wird die Abgabe individuell für jedes Fahrzeug berechnet. Ausgenommen sind hiervon einzig Fahrzeuge, die im Ausland bereits mehr als 6 Monate registriert waren. Die Auswirkung dieser Regelungen liessen nicht lange auf sich warten: Bereits 2013 gingen die Direktimporte drastisch zurück und nicht wenige befürchteten, aufgrund der Konzentration auf wenige große Importeure, steigende Preise.

Auch in den nächsten Jahren wird die KFZ-Steuer für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge weiter ansteigen. Zusätzlich sollen den Fahrzeugbesitzern die im Anschaffungspreis immer noch recht teuren Elektro-, und Hybridautos schmackhaft gemacht werden. Ab 2013 verlängerte sich die Befreiung von der KFZ-Steuer für reine Elektrofahrzeuge aller Fahrzeugklassen (mit Erstzulassung vom 18.05.2011 bis 31.12.2015) auf 10 Jahre. Dies gilt auch für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Elektrofahrzeuge die ab dem 01. Januar 2016 gemeldet werden, erhalten eine 5-monatige Steuerbefreiung.

Trends und Auswirkungen auf Car Policy Design

Immer mehr Automobilhersteller springen auf den Zug “Elektroauto” auf und bieten mittlerweile eigene Modelle an. Der Trend zu CO2 armen und damit umweltfreundlichen Fahrzeugen führt dazu, dass Elektro- und Hybridantriebe ihren Siegeszug weiter fortsetzen werden. Wer also nicht nur die Kosten seines Fuhrparks senken und durch ökonomisches Handeln zur Rettung unseres Planeten beitragen möchte, sollte sich bezüglich der Car Policy über die Folgenden Punkte Gedanken machen:

  • Bieten Sie mehr CO2 arme Autos wie Elektroautos oder Hybride als Alternative an. Hier lässt sich bares Geld sparen.
  • Achten Sie auf eine Ausgewogene Mischung zwischen großen Fahrzeugen und kleineren CO2 ärmeren Modellen, um den Mischverbrauch in den gesetzlich vorgeschriebenen Beschränkungen nicht zu überschreiten.
  • Ersetzen Sie ausgemusterte Kraftstoffbetriebene Modelle, wenn möglich, durch Elektro-, oder Hybdridfahrzeuge um den durchschnittlichen CO2 Ausstoß Ihrer Fahrzeugflotte nachhaltig und dauerhaft zu senken.

Tipp: Gerne besprechen wir mit Ihnen, wie eine Fuhrparkverwaltungssoftware wie Avrios Ihnen bei den vorgestellten Berechnungen hilft oder diese sogar ganz obsolet macht.


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