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13. Januar 2016 Trends

Assistenzsysteme – Hilfe vs. Spielerei

Geschrieben Von: Anna Schmitt

Ein Fahrzeug lernt die Tagesstruktur eines Fahrers, hat Zugriff auf dessen Kalender und bereitet sich am morgen durch die passende Temperatur sowie den richtigen Radiosender vor. Es öffnet das Garagentor um selbstständig die Garage zu verlassen. Kurz danach, wenn der Besitzer sein Haus verlässt, wird das Auto einstiegsbereit am Strassenrand stehen.

Zukunft? Seit diesem Wochenende nach einem neuen Softwareupdate fürs Tesla Model S ein Teil der Gegenwart. Manche Autobauer gehen mit grossen Schritten auf ein neues Kapitel in der Geschichte des Automobils zu.

 

Wie verbreitet ist diese neue Gegenwart?

Wer die futuristische Idee des autonomen Fahrens attraktiv sowie technisch spannend findet und den Automarkt in letzter Zeit beobachtet hat stellt fest; Der Traum, dass wir als Fahrer während der gesamten Fortbewegung schlafen können wird nicht von heute auf morgen realisiert werden. Realistischer Weise ist vollständige Autonomität nicht vor 2020 zu erwarten. Auch wenn theoretisch heute bereits alles möglich wäre, werden “Autopiloten” in Serienautos nur schrittweise integriert. Diese Teilautonomität durch diverse Assistenzsysteme ist inzwischen preislich attraktiv und wird mit jeder Modelliteration weiterentwickelt.

Mit dem Erreichen des Jahres 2016 werden gewisse Features sogar schon von fortschrittlicheren Kleinwagen erwartet, zumindest als Option. Die grösste Unterscheidung ist  derzeit zwischen passiven und aktiven Hilfen zu machen. Erstere weisen den Fahrer lediglich auf ein Fehlverhalten hin oder warnen vor potenziellen Unfällen, aktive Hilfen greifen in das Fahrverhalten des Fahrzeugs ein, um entweder mehr Komfort zu gewähren oder Unfälle zu vermeiden.

 

Mit welchen Systemen spart man Geld?

Wir alle lieben Gimmicks, müssen uns aber auch fragen, was der Return on Investment technischer Neuerungen ist. Dessen Messung ist bei Assistenzsystemen etwas komplexer, da es neben finanziellen Vorteilen durch weniger Schäden und potenziell tiefere Versicherungsprämien, auch direkt um die Sicherheit der Fahrer geht. Diese kann durch einfache Technik erheblich erhöht werden.

 

Aufteilung aktuell verbreiteter Assistenzssysteme

Sicherheit (passiv / aktiv)

  • Kollisionswarnung resp. Notbremsautomatik
  • Spurverlassungswarnung, Spurhalteassistent oder komplett automatischen Steuern
  • Totwinkelwarner
  • Müdigkeitswarnung
  • Verkehrszeichenerkennung

Komfort

  • Verkehrsadaptive Tempomatik
  • Komplett autonomes Spurhalten im Stadtverkehr, sowie Überlandstrassen und Autobahn
  • Automatisches ein- und ausparken

 

Warnsysteme gehören auf die Optionenliste.

Ein grosser Teil der häufigsten Unfallursachen (Abkommen von der Fahrbahn, zu dichtes Auffahren, Geschwindigkeitsüberschreitung und Ablenkung vom Verkehr) können schon mit passiven Hilfen vermindert werden.

Kaum ein Mittelklassefahrzeug aus 2016 verwehrt Ihnen den Zugang zu Totwinkelwarner, Spurverlassungswarnung und Kollisionswarnung. Oft kommen diese Funktionen in einem simplen “Safety Assist” oder “Driver Assist” Package daher und gehören entweder zur Standardausstattung oder sind für einen Preis im 3-stelligen Bereich hinzufügbar.

Achten Sie darauf, diese Extras ab jetzt auf Ihrer Bedingungsliste für neue Fahrzeuge zu haben. Wenn das System auch nur einen Auffahrunfall verhindert, kann sich der Kauf schon finanziell lohnen und je nach Versicherungsanbieter fällt auch die Prämie tiefer aus, wenn gewisse Hilfssysteme beim Auto verbaut sind.

Tesla-AutoPilot.jpg

→ Bei der Fahrzeugbeschaffung Verfügbarkeit der passiven Assistenzsystemen prüfen

→ Fragen Sie beim Versicherungsvergleich nach Prämienvorteilen für verbaute Assistenzsysteme

→ Entscheiden Sie individuell, ob aktive Systeme Ihnen zusätzlich Stress abnehmen können

→ Beobachten Sie die TCO/Vollkosten im Zeitverlauf um langfristige Unterschiede zwischen Fahrzeugen mit oder ohne Assistenzsystemen auszumachen


Wir zeigen Ihnen gerne, wie einfach Sie TCO/Vollkosten Ihres Fuhrparks automatisch errechnen lassen, benchmarken und optimieren können.

  


 

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